
Malerei
ist eine schule des sehens. Indem sie momente aus dem fluss der zeit herauslöst, wird der moment zu einem moment der achtsamkeit. Das gewöhnliche wird durch die intensität der betrachtung außergewöhnlich. Und meist sind es die stillen bilder, die die tiefe verdichtet und offenbart. Sie zeigen nicht nur, wie etwas aussieht, sondern was es ist. Sie suchen das wahre im wirklichen und finden das ideale im normalen. Das ist, was mich an der kunst interessiert und antreibt.


Zeichnung
Stadt, mensch, natur – scheinbar ohne tiefgründiges konzept, besitzen diese zeichnungen eine besondere künstlerische legitimität. Sie feiern die unmittelbare wahrnehmung und die freude am sehen. In einer kunsttheoretischen welt, die oft vom diskurs dominiert wird, ist dieser direkte visuelle zugang fast eine gegenposition. Es ist die ästhetik des augenblicks, des erlebten, der wertschätzung des alltäglichen nicht des dekonstruierten.


Aquarell
Berliner szenen, inspiriert durch die gründerzeitliche architektur des alten berlins. Zu den meisten dieser motive existieren kunstdrucke (21 x 14,8 cm).


Monotypie
Die schablonen-monotypie positioniert sich im spannungsfeld zwischen grafik und malerei. Es verschmelzen die klare sprache der grafik mit der sinnlichen tiefe der malerei. Aus einer kraftvollen, grafischen reduktion erwächst das motiv, während die farbe es in malerische schwingungen und zarte tonwerte hüllt. Die unwiederholbare textur, das spiel der farben sind das ergebnis eines dialektischen prozesses zwischen kontrolle und gestalterischer entdeckungslust und machen so jedes blatt zu einem individuellen experiment.

Botanische Zeichnung


